Bezirksleistungsbewerb

Der in Österreich üblichste Bewerb ist der zur Erlangung des Feuerwehrleistungsabzeichens. Dabei gibt es drei Gruppen, in Bronze, Silber und Gold

 

Bronze und Silber

Beim Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze oder in Silber müssen Löschgruppen mit neun Mann ein bestimmtes Ziel erreichen. Der Bewerb besteht aus zwei Teilen. Beim ersten Teil ist ein Löschangriff durchzuführen, wobei die komplette Löschleitung vom Saugkopf bis zum Strahlrohr aufzubauen ist. Der zweite Teil ist ein Staffellauf der gesamten Gruppe, wobei ein Mann nicht mitlaufen muss. Jeder Kamerad muss seine festgelegten Handgriffe durchführen. Bewertet wird die Zeit und die jeweiligen Fehler bei der Ausführung.

Der Unterschied zwischen Bronze und Silber ist der, dass beim Bronze-Bewerb jeder Teilnehmer vorher weiß, welche Funktion er in der Gruppe durchführen muss, während beim Silber-Bewerb die Tätigkeit innerhalb der Gruppe unmittelbar vorher durch das Losverfahren entschieden wird.

Um auch älteren Kameraden die Möglichkeit mitzumachen zu geben, gibt es auch Wertungen mit Alterspunkten.

Die genauen Regeln können zwar länderspezifisch etwas schwanken, die Grundregeln sind jedoch gleich und sind sogar international als Teil der alle vier Jahre stattfindenden Feuerwehrolympiade so übernommen worden.

Bei diesen Bewerben bekommen einerseits alle teilnehmenden Kameraden, die mit ihren Gruppen bestimmte Leistungsgrenzen überschreiten das Leistungsabzeichen. Andererseits gibt es noch jeweils Gruppensieger die noch zusätzlich einen Pokal oder eine andere Auszeichnung wie das Goldene Strahlrohr o.a. erhalten.

Diese Bewerbe finden jeweils im einzelnen Bezirk und im Bundesland statt. Für die Teilnahme an Landesbewerben ist aber keine Qualifikation auf Bezirksebene notwendig. Alle fünf Jahre finden Bundesbewerbe statt, an denen aber nur die Sieger teilnehmen.

Die Bewerbe stehen jeweils der Ausführungsebene entsprechend unter der Leitung des Bezirkskommandos, Landes- oder Bundesfeuerwehrverbandes, während die Organisation bei den jeweils durchführenden Feuerwehren liegt.

 

 

 

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